TGA - Thermogravimetrische Analyse.

Die Methode der Thermogravimetrischen Analyse bietet eine Vielzahl an Vorteilen gegenüber den bisher angewendeten Methoden– und die Analytik der Kunststoffe, besonders der Elastomere, wird dadurch entscheidend verbessert. Auch in der Forschung und Entwicklung neuer Materialien ist die Thermogravimetrische Analyse  ein zuverlässiges Werkzeug zur Untersuchung einer Vielzahl von Materialeigenschaften.

Sind die Eigenschaften einer Gummidichtung ausschlaggebend für die Funktion eines Bauteils?

Wenn dies der Fall ist, können wir die Dichtung bezüglich ihrer Zusammensetzung und ihrer Eigenschaften genau qualifizieren. Um bei der Qualifizierung von Elastomeren die Qualität der Ergebnisse weiter zu erhöhen, ergänzen wir die Analytik der FT-IR-Spektroskopie, DSC Analytik und EDX Analyse von Füllstoffen durch eine TGA (Thermogravimetrische Analyse). Diese Analysentechnik liefert zusätzliche Informationen und rundet somit die Polymercharakterisierung ab. Sie bietet durch eine exakte Temperatatursteuerung, gekoppelt mit einer hochsensiblen Wägeeinheit die Möglichkeit, Abbauprozesse von Kunststoffen und Elastomeren zu verfolgen und daraus Rückschlüsse zu Polymerblends, Beimischungen oder Polymerschädigungen zu ziehen. Des Weiteren können Feuchtigkeits- sowie Weichmacheranteile, der Gehalt an organischen Füllstoffen, z.B. Ruße oder Kohlefasern, sowie der Anteil an anorganischen Füll- und Verstärkungsstoffen sehr genau bestimmt werden.

TG Analysegerät mit Wägeeinheit

Beispiel: Bestimmung der Materialzusammensetzung eines Elastomers (FKM)

  • Bestimmung des Abbauverhaltens
  • Bestimmung des Füllstoff- und Rußgehalts

TG-Plot 1

Beispiel: Bestimmung des Füllstoffgehalts an einem Kunststoff (talkumgefülltes PP)

TG-Plot 2

Beispiel: Bestimmung der Zusammensetzung eines Papiers

TG-Plot 3